Die erste Phase der Schulhofumgestaltung
Planung:
Da beiden Schulen die Umgestaltung des Schulhofes schon seit Jahren ein großes Anliegen ist, wurden über Jahre die Mittel des Fördevereins der Erich Kästner - Schule sowie die Schulfesterlöse beider Schulen angespart. Angesichts der knappen Kassen unserer beiden Schulträger war mit einer finanziellen Unterstützung nicht zu rechnen. All dies war nur durch das große Engagement unserer Elternschaften möglich.
Im Herbst 2003 konnte gezielt mit den ersten Planungen begonnen werden. Zunächst waren die SchülerInnen "am Zuge", die Ihre Ideen und Wünsche formulieren konnten und sollten. Als Ergebnis kam eindeutig heraus:
Die Schüler wollten klettern / hangeln / balancieren / rutschen und vor allem Fußballtore !!!!
Parallel dazu wurden die Angebote verschiedener Firmen eingeholt, um sowohl den finanziellen Rahmen abzustecken als auch die Bandbreite der Möglichkeiten kennen zu lernen. Weiterhin galt es, sich mit den Besonderheiten des Materials sowie den Sicherheitsbestimmungen auseinander zu setzen.
Unter Beteiligung der Lehrerschaften, Schulmitwirkungsgremien und Fördervereine der beiden Schulen wurden die Pläne diskutiert und eine Auswahl getroffen.
Das Spielgerät wurde nach folgenden Kriterien im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes ausgewählt und an den Bedürfnissen der SchülerInnen orientiert zusammengestellt:
Sowohl aus ästhetischen als auch aus ökologischen Gründen wurde das Spielgerät aus Massivholz ("Robinie") ausgewählt. Es handelt sich dabei um ein sehr langlebiges Holz, dessen Balken und Pfosten in ihrem natürlichen Wuchs belassen werden. Da das Holz nicht chemisch imprägniert werden muss, kommt es zu keiner Umweltbelastung.
Das Spielgerät soll von möglichst vielen Kindern gleichzeitig benutzt werden können. Das Spielgerät erstreckt sich über eine Länge von ca.15m und kann in jedem beliebigen Bereich von mehreren Kindern gleichzeitig begangen werden.
Das Spielgerät soll möglichst vielfältige Bewegungsangebote und Schwierigkeitsgrade machen können: Dies ist besonders gut gelungen, denn die Kinder können
- sich auf schrägem und beweglichen Untergrund bewegen (Wackelbrücke)
- Hangeln (Hangelanlage)
- Klettern (Pfähle, Kletternetz, Sprossen, Netztunnel, ...)
- Turnen (Reckstange) und
- Balancieren (Balanciersteg, Balancierseil)
Die Situation auf dem oberen Schulhof wird durch das ergänzende Angebot des Drei - Stufen - Recks entzerrt.
Wie man leicht erkennen kann, werden damit die Möglichkeiten, Bedürfnisse und o.g. Wünsche der SchülerInnen in besonderer Weise realisiert.
Jetzt
konnte es losgehen!
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